Heckenschere

Heckenschere
Hier finden Sie viele Informationen rund um das Thema Heckenschere

 

Jedes Jahr erneut ist es im Frühling und im Herbst notwendig, die Hecken zurückzuschneiden. Mit der manuellen Heckenschere werden Buchsbäume, Liguster, Kirschlorbeer, Hainbuchen und Eiben geschnitten. In der Regel entsteht hier ein großer Aufwand.

Der Mähbalken des Werkzeugs ermöglicht den sauberen Schnitt und schneidet auch dickere Äste effektiv. Eine Handheckenschere ist mit zwei ausgeschnittenen, diamantgeschliffenen und übereinanderliegenden Blättern ausgestattet. Sie besitzen keinen Motor und arbeiten daher wie eine herkömmliche Haushaltsschere.

Mit einer hochwertigen Heckenschere werden junge Triebe zurückgeschnitten, um eine schnellere Heilung zu ermöglichen. Wer eine manuelle Heckenschere nutzt, führt einen feinfühligeren Schnittverlauf durch. Dafür sollte sie sich leicht führen und reibungslos bedienen lassen.

Es lohnt sich vor allem bei kleinen Gehölzen oder schwer zugänglichen Stellen, eine manuelle Heckenschere zu verwenden. Speziell bei kleinen Heckenschnitten ist sie vorteilhafter im Vergleich zu benzinbetriebenen oder elektrischen Heckenscheren, die deutlich schwerer sind.

Was zeichnet eine gute Heckenschere aus?

Genauigkeit

Äste lassen sich gezielt kürzen, auch das Kürzen an besonderen Stellen ist mit der manuellen Heckenschere möglich

 Stärke

Auch dickere Äste mit einem Durchmesser bis vier cm können hervorragend geschnitten werden

 Hebelwirkung

Größere Heckenscheren arbeiten mit Hebelwirkung, der Griff ist weit vom Schnittgut entfernt

 Einfachheit

Rosensträucher lassen sich mit einer kleinen Schere gut zurückschneiden und damit pflegen

 Solide

Solide Modelle ermöglichen einen einfachen und flüssigen Ablauf beim Zurückschneiden von Hecken und mehr

 Gedämpft

Mit schützenden Dämpfern am Griff wirken sich positiv aus, da sie den Schlag begrenzen, wenn die Klinge sich schließt

Klingenform der Heckenschere

Gerade Klingenform

Eine gerade Klingenform ist auch als Flachschliff bekannt. Hierbei handelt es sich um den einfachsten Schliff. Die Klinge verläuft auf beiden Seiten gerade und spitz zur Schneide aus. Der Klingenquerschnitt verläuft vom hinteren Bereich oder unter dem Rücken im regelmäßigen Schliffwinkel und endet kurz vor der Kante.

Der Flachschliff entsteht durch das Schleifen auf einem flachen Schleifmittel, zum Beispiel durch die ebene Schleifauflage eines Bandschleifers. Zu den Vorteilen des Flachschliffs zählt die Eigenschaft, dass er ein guter Kompromiss zwischen balligem Anschliff und Hohlschliff ist. Ist der Flachschliff bis zum Rücken hochgezogen, sind nur geringe Schnittkräfte erforderlich. Eine gerade Heckenschere ist schnittfreudiger als ein Modell mit balligem Anschliff. Es gibt auch Heckenscheren, die für Frauen geeignet sind.

Wellenschliff

Beim Wellenschliff handelt es sich um eine wellig geschliffene Klinge. Diese sorgt dafür, dass bestimmte Materialien wie Äste und Hecken leichter geschnitten werden können. Er lässt sich allerdings nur umständlich schärfen.

Beim Schneiden mit der Heckenschere werden lediglich die Wellen stumpf, während die halbmondförmigen Einkerbungen scharf bleiben und weiter genutzt werden können. Beim Schneiden von harten Ästen ritzen zunächst die wellenförmigen Spitzen die Rinde auf. Anschließend übernehmen die Einkerbungen die Schneidearbeit.

Zudem beißen sich die Spitzen der Klinge beim Durchtrennen in den Ast fest und verhindern so, dass er sich beim Schneiden von der Klinge löst.

Sowohl mit gerader Klinge als auch mit Wellenschliff gelingt der Rückschnitt mit der Heckenschere.

Typische Einsatzbereiche mit der Astschere

Kirschlorbeer mit der Heckenschere schneiden:

Für das Schneiden von Kirschlorbeer sollte keine elektrischen Heckenscheren verwendet werden. Werden die Blätter des Kirschlorbeers mit solchen Heckenscheren geschnitten, bilden sich braune unschöne Ränder an diesen Stellen. Daher ist es sinnvoller Heckenscheren ohne Strom zu verwenden.

Eine Handheckenschere oder für noch präziseres Arbeiten eine Gartenschere, ist hier die bessere Wahl. Der richtige Zeitpunkt für den Schnitt mit der Gartenschere ist im Frühjahr. Der April eignet sich hierfür ideal, da der Laubaustrieb noch nicht stattgefunden hat.

Grasscheren eignen sich hervorragend, um Kirschlorbeer in Form zu schneiden.

Heckenscheren für Buchsbaumhecken

Generell sollte bei der Buchsbaumhecke nur so viel abgeschnitten werden, dass ein Rest des aktuellen Triebs stehen bleibt. Tiefere Schnitte sind für die Pflanze nicht problematisch, stören aber das optische Erscheinungsbild. Bei großen Buchsbaumhecken eignen sich auch Teleskop-Heckenscheren. Zunächst wird an der ganzen Hecke nur wenig weggeschnitten, damit die größeren Schnitte dann zur gewünschten Optik führen. Der Umgang mit der manuellen Heckenschere darf ruhig beherzt durchgeführt werden, da Buchsbaumhecken sehr schnittverträglich sind.

Heckenscheren einsetzen, um Brombeeren zu schneiden

Mit geeigneten Heckenscheren lassen sich Brombeeren bodennah zurückschneiden. Brombeeren, die schon getragen haben, sind ein Wirt für überwinternde Schadenerreger. Stehen bleiben sollten allerdings bis zu sechs junge, nicht verzweigte Ruten, die den Grundstock für das nächste Jahr bilden. Für den nächsten Schnitt im kommenden Jahr werden die Ruten markiert. Diese werden dann beim nächsten Schnitt entfernt.

Rosensträucher zurückschneiden mit Heckenscheren

Mitte März ist der geeignete Zeitpunkt, um Rosensträucher zu schneiden. Damit wird ihr Wuchs angeregt. Verblühte Triebe werden zurückgeschnitten, damit das Gesamtbild optisch aufgewertet wird. Bodendeckerrosen werden nach dem Hauptflor zurückgeschnitten. Bei Wildrosen werden verblühte Blüten nicht weggeschnitten, da sich ansonsten im Herbst kein Fruchtschmuck entwickeln kann.

Heckenscheren nachschärfen – so geht es

Wer häufig Heckenscheren nutzt, sollte diese regelmäßig schärfen. Stumpfe Messer sind nicht mehr brauchbar, weshalb die Messerpflege notwendig ist. Beste Ergebnisse werden erzielt, wenn Klingen und Messer vor dem Schärfen demontiert werden. Dabei können gleich Verschmutzungen entfernt werden.

Es ist wichtig, die Messer von Heckenscheren gründlich zu reinigen, bevor das Schärfen erfolgt, da das Klingenblatt verharzen kann. Das setzt die Leistungskraft der Messer beim nächsten Schnitt deutlich herab. Nach dem eigentlichen Schleifen sollte das Klingenblatt der Schere eingeölt werden.

Anschließend erfolgt die Aufbewahrung in einem Tuch oder in der eigentlichen Scheide aus Kunststoff. Nach dem Schleifen von Heckenscheren ist ein vorbeugender Rostschutz erforderlich, da sonst das Schärfen umsonst war.

Das Desinfizieren von Heckenscheren

Gartengeräte wie die Handheckenschere sollten regelmäßig desinfiziert werden, bevor sie wieder eingesetzt werden, um keine Krankheiten auf das Schnittgut zu übertragen. Geeignete Desinfektionsmittel gibt es im Fachhandel oder in Drogerien. Das Mittel zur Desinfektion wird nach Anweisung vorbereitet, damit die manuelle Heckenschere damit behandelt werden kann. Nach der Desinfektion wird die manuelle Heckenschere gut getrocknet, bevor es ans Schneiden geht.

Immer darauf achten, dass das Mittel auch tatsächlich zur Desinfektion von Heckenscheren geeignet ist.

Heckenschere Test – Informationen und Details

Wer eine Heckenschere kaufen möchte, sollte bei manuellen Werkzeugen darauf achten, dass Sie stabil sind, da die auftretenden Kräfte eine gewisse Robustheit erfordern. Es gibt viele Heckenscheren, die bereits ohne zu schneiden, sehr schwergängig sind, was unnötig ermüdend ist. Daher ist auch der Kraftaufwand ein wichtiger Punkt im Test.

Ebenso der Schneidvorgang, denn ein zu starker Prall des Griffs oder schräg öffnende Klingenbereiche stören beim Schließen hin und wieder den Fluss beim Schneiden. Die Nachstellmöglichkeit von Heckenscheren ist ebenfalls ein wichtiger Bereich beim Test.

Die Klingenspannung sollte deshalb mit einem Rad leicht nachgestellt werden können. Natürlich wird auch der Heckenschnitt selbst getestet. Die Unterschiede eignen sich insbesondere in der Handhabung der Heckenscheren. Beim Test stellt sich die Frage, welche Heckenschere die beste ist, um eine Heckenschere Empfehlung aussprechen zu können.

Welche Heckenschere am besten geeignet ist, hängt von der Handhabung, dem Kraftaufwand, der Qualität und dem Schnittergebnis ab.